Infoveranstaltung der IG Fernwärme

Infoveranstaltung der IG Fernwärme

Schwalbach (sz). Die Interessengemeinschaft (IG) Fernwärme informiert am Mittwoch, 18. Februar, über den aktuellen Stand der Auseinandersetzung mit „E.ON“ und Süwag. Die Informationsveranstaltung beginnt um 19 Uhr im Raum 9+10 im Bürgerhaus.

Nach Angaben der Interessengemeinschaft bestehen die Probleme auch nach der jüngsten Verlängerung des Erbbauvertrags um 20 Jahre weiter. Süwag rechne auf Grundlage einer umstrittenen Preisänderungsklausel ab. Außerdem warteten viele Kundinnen und Kunden noch immer auf überfällige Jahresabrechnungen.

Derzeit würden erneut teils sehr verspätet Abrechnungen für das Jahr 2024 verschickt. Andere Haushalte hätten bisher noch nicht einmal die Abrechnung für das Jahr 2023 erhalten, wofür noch „E.ON“ zuständig war. In Einzelfällen fehle sogar noch die Abrechnung für das Jahr 2022.

Nach Darstellung der Interessengemeinschaft enthalten alle Abrechnungen ab dem Jahr 2020 Preiserhöhungen, die auf einer nicht gesetzeskonformen Klausel beruhen. Gegen „E.ON“ ist dazu bereits eine Musterfeststellungsklage des Verbraucherzentrale-Bundesverbands anhängig. Zahlreiche Schwalbacher Fernwärmekunden haben sich dieser Sammelklage angeschlossen. Ein erster Verhandlungstermin vor dem Oberlandesgericht Hamm ist für Donnerstag, 5. März, angesetzt.

Die IG Fernwärme weist darauf hin, dass sich Fernwärmekunden weiterhin der Sammelklage anschließen können. Sie richtet sich gegen „E.ON“ als Betreiber bis Ende 2022. Für Abrechnungen ab dem Betreiberwechsel zur Süwag im Jahr 2023 empfiehlt die Interessengemeinschaft, ausdrücklich Widerspruch einzulegen und Zahlungen nur unter Vorbehalt zu leisten.

Die IG Fernwärme bietet weiterhin Unterstützung bei der Prüfung der Jahresabrechnungen sowie bei der Formulierung von Widerspruchsschreiben an.

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